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15
Aug

Kreuzkrautprojekt war ein voller Erfolg und etabliert sich

Jakobs-Kreuzkrautprojekt – erneut ein voller Erfolg

Zum dritten Mal in Folge fand in der Zeit vom 10.06. bis zum 21.07.2019 das Jakobs-Kreuzkrautprojekt des Naturschutzvereins Weseraue e.V. in Kooperation mit der Samtgemeinde Grafschaft Hoya statt.

Auch das Johann-Beckmann-Gymnasium beteiligte sich gerne ein weiteres Mal.

Das Resümee der drei Parteien ist rundum positiv: 

Die Bereitstellung eines Containers zur kostenfreien Anlieferung von Jakobs-Kreuzkraut auf dem Wertstoffhof Hoya wurde wie im vergangenen Jahr gut angenommen.

„Mich hat insbesondere gefreut, dass im Container viele Säcke von Privatpersonen zu finden waren. Dies bedeutet, dass das Projekt nun auch in der Bevölkerung der Samtgemeinde Hoya langsam aber sicher Fuß fasst. Im vergangenen Jahr waren mehrheitlich Säcke, gesammelt durch den Projekttag des Johann-Beckmann-Gymnasium, Hoya zu sehen. Ich freue mich riesig, dass sich nun viele weitere helfende Hände beteiligen.“, so Projektleiterin Frauke Litzkuhn.

Auch im Rathaus wurde ein positives Fazit gezogen: „Im Vergleich zu 2018 scheint dieses Jahr weniger Jakobs-Kreuzkraut zu blühen. Eine solch positive Entwicklung, trotz des heißen Sommers im vergangenen Jahr und der dadurch dominanten Verbreitung von Unkräutern, jeder kennt dies sicherlich aus seinem heimischen Garten, ist mehr als erfreulich und bestätigt uns in der weiteren Unterstützung dieses Samtgemeindeprojekts.“

Insgesamt wurden in 2019 1,14to Jakobs-Kreuzkraut gesammelt und im Container auf dem Wertstoffhof Hoya abgegeben.

Auch das Johann-Beckmann Gymnasium als Umweltschule ist von diesem Projekt überzeugt und wird eine Sammelaktion in den höheren Jahrgängen im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Aufklärung in ihrem Schulprogramm verankern. Diese Thamtik eignet sich sehr gut für die exemplarische Behandlung divergierender Interessen im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Landwirtschaft. Es soll das Verständnis der ökologischen Hintergründe und das Wissen um tatsächliche Risiken gefördert werden, um den Umgang mit diesen heimischen Pflanzen zu versachlichen.

Es geht bei dem Projekt also nicht um die Ausrottung einer heimischen Pflanze und auch nicht um das Schüren von übertriebenen Ängsten. Es geht um sachliche Aufklärung und es soll einer massenhaften Ausbreitung dieser Pflanze vorgebeugt werden, um das Komfliktpotenzial zwischen den Interessen von Nutztierhaltern und Naturschützern präventiv zu minimieren.

Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, die auch dieses Jahr das Jakobs-Kreuzkrautprojekt des Naturschutzvereins Weseraue e.V. in Kooperation mit der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und dem Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya zu einem Erfolg gemacht haben!

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